Eine homöopathische Studie
Gott schläft im Stein
Träumt in der Pflanze
Erwacht im Tier
Und handelt im Menschen.
(Indianischer Spruch)
Lapislazuli, der blaue Stein, gilt als Symbol für das Reine und das
Seltene. Im Altertum war er so wertvoll wie Gold und sein Farbpigment
war nur für Motive von höchstem sakralen Gehalt reserviert. In der
christlichen Ikonographie leuchtet der Mantel Marias im kostbaren Blau
des seltenen Steins, in der buddhistischen Tradition ist es die Farbe
des Medizin-Buddhas.
Die traditionelle Verbindung des kostbaren Halbedelsteines und seiner
Farbe Blau zur Heilung in ihrer homöopathischen und spirituellen
Dimension gab Anlass, den Stein zu verreiben und die Wirkung des
potenzierten Lapislazuli auf die Teilnehmer einer homöopathischen
Arzneimittel-Selbsterfahrung zu dokumentieren.
Die Volksheilkunde bekundet Lapislazuli harmonisierende Wirkung auf die
Schilddrüse, Stärkung von Hals, Kehlkopf und Stimmbändern und
gleichzeitig blutdrucksenkende, krampflösende Qualitäten. Bei der
homöopathischen Selbsterfahrung entstanden darüber hinaus Symptome wie
Steifheit, Zittern, schleppender Gang und akute Herzattacken, aber auch
Symptome wie Tinnitus, Schwindel usw. Könnte der potenzierte
Lapislazuli ein Mittel für Parkinsonismus, Herzkrankheiten oder andere
tiefe Erkrankungen werden?
www.anne.schadde.de
www.homoeopathie-seminare.net
2000 Verlag Müller & Steinicke München
ISBN 3-87569-177-6
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